• Klaus-Dieter Köhler Theaterregisseur Willi Winzig

Willi Winzig – Das hat man nun davon

Willi Winzig hat es nicht leicht: Da sitzt er nun schon seit so vielen Jahren im Finanzministerium und trotzdem wird er nie so richtig zur Kenntnis genommen. Dabei hat er schon so viele Finanzminister kommen und gehen sehen. Und der neue Minister, Herr Kuhländer, sollte eigentlich Landwirtschaftsminister werden, da kennt er sich nämlich aus – von Finanzen versteht Kuhländer bedauerlicherweise so gar nichts.

Also kann Willi seine kleinen „Schiebungen“ weiter heimlich durchziehen – denn er hilft gerne denen, die nichts haben, indem er die staatlichen Forderungen einfach nicht absendet. Als dieser Trick letztlich doch auffliegt, sieht’s nicht gut aus für Willi Winzig: seine Pensionsbezüge sollen zur Strafe spürbar gekürzt werden.

Da hilft nur eins: Willi muss so tun, als sei er verrückt. Und je besser er in diese neue Rolle hineinwächst, desto ernster wird er auf einmal genommen. Und es geschehen jede Menge Dinge, die Willi absolut nicht eingeplant hat. Eine Paraderolle für Karl Krämer, der bereits in seinen zwei Heinz-Erhardt Soloprogrammen in den vergangenen Spielzeiten begeisterte.

Wilhelm Lichtenberg / Heinz Erhardt
Ausstattung: Ulrike Krapp
Musik: Frank Kolar

PREMIERE AM 7. NOVEMBER 2019